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Es geht weiter im Trott des Gameblogs bzw. in meinem Trott.

Vielen Dank für den freundlichen Besuch meiner (teils ehemaligen) Mitautoren).

Ich hab den Spielewochenreport etwas ausgesetzt. Erstens kann ich mir vorstellen, dass er auf die etwaigen Lesen sowieso nicht so spannend wirkt. Mir persönlich macht er viel Spaß, weil ich dann sehen lesen kann was ich so schreibe und um das gespielte zu reflektieren, außerdem macht schreiben total Spaß und er pflegt das Blog.

Mittlerweile beträgt die Auszeit fast 2 Monate, dies mag einer gewissen Trägheit geschuldet sein, nun sollen aber zum Zwecke der Blogpflege hier wieder regelmäßig Berichte erscheinen.

So zum Beispiel über Mount and Blade, das Brettspiel Dominion, und diverse mehr.

So jetzt aber zum The Saboteur Test. Das Spiel hab ich über die Feiertage mal so nebenbei durchgespielt. Die gut 15 Stunden die es dauert kann man getrost der Fast Food Methode im Schnelldurchlauf genießen. Die Story und das Setting sind aber wirklich auch sehr fesselnd doch dazu gleich mehr.

Was ist The Saboteur?

Ja The Saboteur ist ein PC Spiel. Es geht hier um PC spiele. Mal im Ernst. The Saboteuer ist ein klassicher GTA Klon. Also ein Aktion lastiges Open world Spiel bei dem Man einen Charakter durch eine Stadt steuert und dabei mit vielen Autos rum fahren und mit vielen Waffen Ballern kann. Dies kann man frei Schnauze tun im so genannten Free play. In Neben oder aber in den die Geschichte vorantreibenden Hauptmissionen.

Der Freeplay Modus besteht nur daraus, bestimmte Dinge wie Tankstationen, Panzerwagen zu sprengen oder deutsche Generäle auszuschalten. Dafür gibt es automatisch Punkte so genanntes Schmuggelgut, welches dann wieder in Waffen oder Upgrades eingetauscht werden kann. Daneben können wie in Rollenspielen bestimmte Werte wie, Zielgenauigkeit verbessert werden, zudem gibt es ein Achivementsystem bei dem es z. B tolle Autos freizuschalten gilt, etwa in dem besonders waaghalsige Fahrmanöver durchgeführt werden.

Kaputt machen ist immer gut, als Hauptbeschäftigung taugt das jedoch nix. Allerdings macht es auf den teils recht langen Wegen zu den Hauptmissionen doch ne Menge Laune.

Das drittwichtigste Spielelement im Saboteur sind die Nebenmissionen. Die bekommt man Schubweise immer nach der einen oder anderen Hauptmission. Obwohl die Aufgaben meist eintönig sind (töte diesen, töte jenen, sprenge x ziele an Gebäude y), lohnt es sich dennoch sie zu absolvieren. Denn erstens erzählen auch sie eine nette Geschichte, zweitens hagelt es jede Menge Schmuggelgut das in den Hauptmissionen gut gebraucht werden kann.

Nun aber zum wichtigsten der Geschichte den Hauptmissionen. Die Geschichte ist wirklich cool, die Missionen sind wirklich am abwechslungsreichsten und am Besten inszeniert.

Im groben geht es bei the saboteur um den irischen Rennfahrer Sean Devlin der ein Rennen vor Ausbruch des Krieges nur dadurch verliert weil ihm der böse deutsche Kurt Dirker die Reifen platt schießt. Dumm nur das Sean sich daraufhin aus Rachegründen aufmacht um diesem Kurt das Auto zu klauen. Leider befindet sich das in einer geheimen Forschungsstation die Forschungsstation, die Dirker leitet. Es kommt wies kommen muss, Sean und sein bester Kumpel werden gefangen genommen letzter ermordet.

Alsbald findet sich Sean nach dem Krieg im von deutschen besetzten Paris wieder, nur um sich dann sehr schnell der Resitance anzuschließen und schließlich auch dem britischen Geheimdienst um dann hoffentlich am bösen Kurt Rache zu üben. Die Geschichte wird in gut vertonten Dialogen präsentiert die am Besten in Zwischensequenzen in Spielgrafik zur Geltung kommen.

Um das zu schaffen muss Sean z.B Kurt durch einen brennenden Zeppelin verfolgen, jemanden von einem bewachten Zug retten bevor er über die zuvor mit Sprengstoff präparierte Brücke fährt oder in einem Haus voller Gegner einen bestimmten Gegenstand stehlen.

Sowohl Story als auch Hauptmissionen bestechen durch allerlei Kniffe und Wendungen.

Das besondere an der Welt des Saboteurs ist die Welt. Am Anfang des Spiels sind die von deutschen besetzten Regionen in Paris nämlich Schwarz weis. Ausschließlich die Farben Rot und Gelb leuchten morbide hervor. Das erinnert nicht nur an Filme wie Sin City sondern an den klassischen Film Noir. Wenn man eine der Haupt oder Nebenmissionen geschafft hat, löst sich der düstere Schleier, die Farben und das Licht kommen zurück.

Pros:

-  unverbrauchtes Szenario mit herrlichen Klischee Nazis

-  toll inszenierte auch leicht klischeehafte Geschichte mit tol

gezeichneten Charakteren

-  aktionreiches Spielprinzip, das man aus Spielen wie GTA kennt.

-  schön in Szene gesetztes Paris.

- tolle Waffen und Fahrzeuge der damaligen Zeit.

Cons:

-         Pariser Umland etwas eintönig

-         Lange Fahrwege zwischen den Missionen

-         Langweiliger Freeplay Modus

-         Wenn die Hauptmissionen geschafft sind ist die Luft raus

Fazit :

Der Saboteur ist ein tolles Spiel das mich von der Ersten bis zu Letzten Sekunde fesseln konnte. Allein schon die Idee ein Spiel in Zeit des von Deutschen besetzen Paris zu verlegen gebührt Respekt. Mit Sicherheit ist das ein hier zu Lande, noch viel zu wenig beachtetes Thema . Mittlerweile gibt es zwar Inglourios Bastards dennoch bleibt das Spiel hier absolut originell.

Das Spielprinzip ist dies jedoch nicht. Also konnte man sagen is doch nur ein GTA Klon. Is es zwar, aber ein guter. Wunderbare Geschichte, Wunderbares Paris, jede Menge alte tolle Autos, jede Menge alte tolle Waffen. Ich liebe es, und bereue keine Sekunde der 15 Stunden.

Danach hab ich es allerdings nicht mehr gespielt. Trotz Charaktertuning und Achievents, einfach nur Sachen kaputt machen das is mir dann doch zu langweilig. Also wenn das Spielprinzip und Szenario anspricht der sollte hier zugreifen.

Der Saboteuer bekommt von mir wie immer spontan ohne jeder Rechnerei eine Spielspasswertung von

85%


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Comments ( 1 Comment )

Freue mich auf Deine Brettspielberichte :)

Viele Grüße aus Essen,

Yitu

Yitu added these pithy words on Apr 09 10 at 14:25

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