Test Titan Quest
Ich hab mal einen ruhigen Tag gefunden und etwas Lust was zu schreiben.
Gespielt hab ich in den letzten Wochen mehr oder weniger viel. Ich war vor allem viel draußen und hab mich dem Sport gewidmet. Ja so was mach ich.
Um wieder rein zu kommen hier der längst überfällige Test eines der besten Action RPG`s der letzten Jahre.
Die Bezeichnung Action Rollenspiel sagt eigentlich schon vieles über den Titel aus.
Es geht darum in der Vogelperspektive Gegner Tot zu klicken, bzw. immer bessere Waffen und Rüstungen zu erbeuten und den Charakter aus zu bauen. Ein erfolgreiches Konzept seit dem großen Diablo. Titan Quest steht voll und ganz in dieser Tradition und macht doch Details anders. Anfangs kann man den Charakter nur nach dem Geschlecht wählen. Innerhalb der ersten Minute entscheidet man sich dann für eine Haupt und Nebenklasse. Ich hab das Spiel beispielsweise als Vollfeuermagier durchgebombt.
Titan Quest spielt in der Antike, während der Reise erkundet man 3 Riesige Areale, Griechenland, Ägypten, und China bzw. Babylon. Im Gegensatz zu Diablo gibt es keine Zufallsdungeons, was sich positiv auf das Leveldesign auswirkt. Man spürt die Handarbeit und Detailversessenheit wirklich an jeder Stelle, Gänge die im Nichts verlaufen gibt’s also nicht. Die Monstervielfalt lässt nicht zu wünschen übrig, hier werden wirklich alle mythologischen Fantasygestalten aufgefahren. Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle ist das ein bestimmter Monstertyp etwas zu oft auftaucht, an der Vielfalt mangelt es aber wie erwähnt nicht. Die Story ist dabei genauso rudimentär wie vernachlässigbar. Welt wird von Monstern bedroht, du bist es der alle tötet. Die Kampfanimationen sind hübsch und abwechslungsreich. Ok ich hab 3 Zauber standartmäßig verwendet. Aber es macht einfach Laune in einem Pulk zu stehen und dann einen Vulkan erspriesen zu lassen und gleichzeitig Feuerbälle zu verschießen.
Den Charakter kann man in mehreren Stufen ausbauen um so an bestimmte Talente zu kommen, weiterhin kann auch die Nebenklasse ausgebaut werden. Neue Waffen und Rüstungen können erworben werden, diese können mit Steinen aufgewertet werden. Setteile gibt’s auch.
Soweit so nett, Warum sollte man aber nun unbedingt Titan Quest spielen?
Wenn man nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt gibt es nichts Besseres als einfach die Birne aus zu machen und beim Monster hauen etwas zu entspannen. Hörspiele können auch bestens dabei gehört werden.
Titan Quest hat eine immer noch hübsche Grafik, tolle Animationen und schön gezeichnete Szenarios.
Da sich das Spiel damals so mies verkaufte das der Entwickler dicht machen musste gilt absolute Kaufempfehlung.
9/10 oder 90% Spielspass
Ein Lebenszeichen
So mal wieder ein Eintrag hier. Der Grund warum tote Hose war ist das ich mittlerweile der einzig verbleibende Schreiberling bin, und das ich die letzen Monate mit schreiben meiner Diplomarbeit beschäftigt war. Für diese hab ich einen längeren Text geschrieben als jeden Text zuvor in meinem Leben, deshalb war ich was diese Tätigkeit angeht ziemlich ausgelastet. Zufällig ging meine Diplomarbeit auch über Computerspiele. Ein schönes Thema wie man ja an diesem Blog sieht. Zu gegebenen Zeitpunkt werd ich mal auf die gewonnen Erkenntnisse eingehen, aber momentan hängt mir das Thema doch etwas zu Hals raus. Also zumindest was wissenschaftliche Abhandlungen über das Thema angeht. Das spielen das hängt mir ganz und gar nicht zum Hals raus, aber jetzt kann ich mich ja wieder auf die wesentlichen Merkmale des Spielens konzentrieren ohne es beständig hinterfragen zu müssen. Der Mensch ist ein spielendes Wesen, das tun wir weil wir in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit haben wollen Dinge zu erproben. Wir tun es noch aus anderen Gründen zur Entspannung zur Vertreibung von Langeweile etc. Jedenfalls, das weis jeder der das hier lesen könnte spielen ist toll. Neben dem Spielen haben offensichtlich viele das Bedürfnis darüber zu schreiben, und schreiben also darstellen und reflektieren ist ja auch per se eine tolle Eigenschaft. Im Gegensatz zum passiven Konsument wird man aktiv und nimmt am Prozess der Gestaltung teil, dadurch trägt man seinen Teil zu dem Mikrokosmos der um die bestimmte Sache entsteht bei. Das klingt jetzt abgedroschen aber im Grunde erklärt sich damit die ganze Fankultur. Star Wars ist vor allem auch deshalb so populär weil das Universum vielfältig von den Fans weiter entwickelt wurde. Das gleiche geschieht mit Fanfictions rund um World of Warcraft, aber auch mit Berichten generell. Und eben um in einer reflektierten Art und Weise Teil dieser Partizipationskultur zu sein, soll auch dieses Spieleblog weiterhin seinen Teil dazu beitragen.
So nun aber wieder zum wesentlichen dem eigentlichen Geschäft. Manchmal wird ich wie gehabt hier Tests und Berichte von Spielen präsentieren die ich durchgespielt habe, und dann werd ich weiterhin einfach berichten was ich so spiele.
Test „The Saboteur“
Es geht weiter im Trott des Gameblogs bzw. in meinem Trott.
Vielen Dank für den freundlichen Besuch meiner (teils ehemaligen) Mitautoren).
Ich hab den Spielewochenreport etwas ausgesetzt. Erstens kann ich mir vorstellen, dass er auf die etwaigen Lesen sowieso nicht so spannend wirkt. Mir persönlich macht er viel Spaß, weil ich dann sehen lesen kann was ich so schreibe und um das gespielte zu reflektieren, außerdem macht schreiben total Spaß und er pflegt das Blog.
Mittlerweile beträgt die Auszeit fast 2 Monate, dies mag einer gewissen Trägheit geschuldet sein, nun sollen aber zum Zwecke der Blogpflege hier wieder regelmäßig Berichte erscheinen.
So zum Beispiel über Mount and Blade, das Brettspiel Dominion, und diverse mehr.
So jetzt aber zum The Saboteur Test. Das Spiel hab ich über die Feiertage mal so nebenbei durchgespielt. Die gut 15 Stunden die es dauert kann man getrost der Fast Food Methode im Schnelldurchlauf genießen. Die Story und das Setting sind aber wirklich auch sehr fesselnd doch dazu gleich mehr.
Projekt Anjuna
Die letzte Klausur ist geschrieben, das Semester zu Ende und vor mir liegen etwa 1.5 Monate Freizeit. Sehr viel Freizeit. Was also liegt näher, als nach gefühlten Äonen seinen WoW-Account wieder zu reaktivieren und eine Runde zu spielen? Das dachte ich mir jedenfalls vor exakt zwei Wochen und setzte den Gedanken sogleich in die Tat um, denn während der letzten zwei, drei Wochen (und natürlich sowieso Mitten im Klausurenstress) juckte es mich trotz allem extrem in den Fingern, meine schwer vernachlässigten Charaktere wieder einmal zu sehen – aber vor allem wollte ich nach sehr, sehr vielen erfolglosen Versuche nun doch noch die Klasse spielen, die ich niemals über Level 14 hinaus geschafft hatte: nämlich den Schamanen, der laut Naphi angeblich die beste und tollste Klasse im ganzen Spiel ist.
Die tollste und beste Klasse? Im Lowlevel-Bereich sicherlich nicht. Ich erinnerte mich schmerzhaft an meinen letzten Versuch, einen Schamanen zu leveln, der entweder andauernd ohne Mana oder, da kein Mana mehr, ohne Leben dastand und mehr Zeit mit essen und trinken verbrachte als mit questen. Schreckliche Klasse. Doch ich war bereit, dem Schamanen eine letzte Chance zu geben und erstellte mir eine süße, kleine Trollschamanin Namens Anjuna – deshalb auch der merkwürdige Titel. Projekt Anjuna war also geboren.
WoW, ein Artikel von Naphi
Hmpf, mir gehen die Wortspiele für meine Artikel aus…
Zuallererst: Huhu Flauschi! *fuchtel* Und ein gesundes neues Jahr an alle, die das hier lesen und sich angesprochen fühlen
Es ist sehr schade Dich nicht mehr in Azeroth anzutreffen, aber ich kann Deine Gründe gut verstehen. Falls es Dich doch jemals wieder in den WoW-Fingern jucken sollte und Du Dir den einen oder anderen Monat virtuellen Größenwahn gönnst…dann bleib mir vom Hals mit Deinen lächerlichen drei T7-Teilen, da wäre ich unterfordert ;) (Uups, falscher Text…den hab ich wohl bei einem Krieger und einem Priester mit den Namen Dumm und Dümmer aufgeschnappt!)
WoW hat momentan aus meiner “gehobenen Casual” Sicht leider einen unrühmlichen Tiefpunkt erreicht: wenn man so den durchschnittlichen WoW-Spieler mit dem durchschnittlichen…äh…20-Liter-Eimer Sand vergleicht, dann kann man folgendes feststellen:
Die Twinkmeisterin lebt noch
Seit meinem letzten Artikel sind nicht nur einige Wochen sondern sogar Monate ins Land gegangen und wahrscheinlich wird diesem Artikel so schnell kein zweiter aus meiner Feder folgen, denn ich fürchte, ich bin fertig mit World of Warcraft. Nachdem ich fast ein Jahr lang recht exzessiv (dank Erwerbsuntätigkeit und Warten auf den Studiumsbeginn zum aktuellen Wintersemester) gespielt hatte, “leider” allerdings nur was das Twinken angeht, habe ich zu Beginn meines Studiums Ende September letzten Jahres meine WoW-Aktivität vollständig heruntergeschraubt. Ich schaffte es noch, meinen Magier auf Level 80 zu spielen bevor mein Account Anfang Oktober auslief. Seitdem gab es zwar einen misslungenen Versuch, wieder zurückzukehren, jedoch ödete mich schon beim Einloggen jeder meiner Charaktere sosehr an, dass ich mich nach ein, zwei Quests wieder ausloggte um irgend etwas anderes zu tun. Nicht einmal ein frischer Twink konnte mich begeistern, noch dazu liegt seit einiger Zeit eins meiner Lieblingshobbies (eben das Zocken von PC-Spielen) fast vollständig auf Eis. Ich spiele seit 2003. Eine sehr rasante Entwicklung, ich ließ nicht nur mein heißgeliebtes WoW hinter mir sondern auch sämtliche anderen Spiele.
Der Grund dafür ist sicherlich nicht mein Studium, das ist zwar recht anspruchsvoll, jedoch nicht sonderlich zeitaufwendig – noch nicht. Das erste Semester neigt sich dem Ende zu und ich möchte wetten, nächstes Semester wird alles nicht mehr so schön einfach sein.
Doch eigentlich schreibe ich das hier nicht, um euch über mein Studium zu informieren.
Herr der Ringe Online Wiedersehenswoche Teil 2
Eindrücke und Erlebnisse mit dem MMO Spielen.
Es ist der dreißigste Dezember und sie ist leider rum die Wiedersehenswoche.
Irgendwie schade. Als ich gemerkt hatte, dass sie rum war hab ich sogar kurz mit dem Gedanken gespielt mir ein Abo zu besorgen. Zum Glück nur kurz. Denn dieses Abo würde mir für alles was ich ab dem vierten Januar mache eher hinderlich sein.
Ich hab in dieser Woche mal wieder gemerkt wie sehr mich dieses alte MMO Prinzip begeistert und in Anspruch nimmt. Hier noch die nächste Quest erledigen, hier mal den neuen Charakter ausprobieren, hier noch ein paar Handwerksmaterialien farmen. Es gibt so viel zu tun, aber das ist es nicht. Es ist viel mehr der Ursprung des Jäger und Sammler Prinzips, die Identifikation mit meinem Charakter, aber vor allem ist es eine Spielmechanik die mir durch endloses Wiederholen in den letzen Jahren zu Eigen geworden ist, die mir ins Mark und Bein übergegangen ist. Ich bin so darauf gepolt das es vermutlich einen eigenen MMO Bereich in meinem Gehirn gibt. Das ist toll aber auch bedenklich, sofort merk ich wieder wie mich das Spiel beansprucht. Ich will jetzt alle 3 Quests erledigen die ich mir vorgenommen hab. Ich kann nicht aufhören nach einer, oder nach 8/10 Gegnern. Ich kann nicht abspeichern. Am Sonntag kam es sogar mal wieder zu einer der die letzten Jahre all zu bekanten Situationen. Ich hab in einer wirklich netten Gruppe gespielt und konnte deshalb nicht zum Essen erscheinen. Wie früher, genervte Familienangehörige, mein Drang am PC zu bleiben jetzt nicht weg zu können.
Nein all das kann und will ich nicht mehr haben, das blockiert mir mein ganzes Denken.Wobei ich ja noch einer Derjenigen bin die es nicht ganz so weit getrieben haben mit der Zeit, erfolgreich war ich ja zudem auch nie in so einem Spiel.Aber lassen wir das, MMOs haben halt was besonderes, einen Sog und sie kosten mehr Zeit pro Erfolgserlebnis das ist mein Eindruck.Nun ja aber deshalb unter anderem schreib ich ja auch meine Diplomarbeit genau über dieses Thema.
Nun endlich Hdro.
Der Herr der Ringe Online Wiedersehenswoche
Das ist mir einen ganzen Eintrag wert. Herr der Ringe online veranstaltet zum zweiten mal eine Widersehenswoche, ein wunderbares Weihnachtsgeschenk.
An der ersten hab ich damals kaum teilgenommen weil ich da noch voll im WoW Fieber war und HDRO is ja nun wirklich nicht sehr viel anders bis auf die lahmen ähm gemütlichen Animationen. Aber da ich seit dem 02.09 kein MMo mehr gespielt hatte war ich schon ein wenig heiß auf dieses Angebot. Und so war ich dann auch sehr schnell recht begeistert. Es ist halt einfach wie nach Hause kommen. Man hat nen Charakter den levelt man, dies tut man mit killen und Sammeln. So wie der Zufall es wollte war mein Charakter kurz vor Level 30, das gab dann schon nen gewissen Schub, eine Quest erledigen und eine ganze Dekade aufsteigen. Da ich ja in diesen dreisig Level schon einiges mit der Figur erlebt hatte war das heim kommen Gefühl noch größer.
Test Fahrenheit
Fahrenheit ist ein Adventure Spiel von 2004. Aber eigentlich ist es kein Adventure es ist ein interaktiver Film. Ich hab es schon vor ca. 2 Wochen beendet, aber weil mir grad danach ist, und weil dieses Blog ja nicht immer nur durch meine Spielerlebnisse erweitert werden soll, schreib ich jetzt mal nen Test.
Die erste Frage ist immer wenn es aufgrund der Genre Beschreibung nicht ganz so klar ist. Was macht man denn eigentlich in diesem Spiel?
Eigentlich nicht viel, im Wesentlichen besteht das Spiel aus 3 Minispielen die ich im Folgenden beschreiben werd. Aber fangen wir doch zuerst mal mit einem viel wesentlicheren Punkt an, das Drum heraum die Story und was soll dieses Spiel den eigentlich?
Spielewochenreport der fünfte
Es ist Sonntag es schneit, nach einer fröhlichen Runde Zockerei mach ich mich auf, diesen fünften Spielewochenreport zu schreiben.
Dieses Mal erst Sonntag weil ich die letzten paar Abende immer unterwegs war.
Also ein gediegener entspannter Sonntag.
Fangen wir an