Kurze Ode an mich ;)
Die Leser sind wahrscheinlich mittlerweile rar,
die Zeit ist knapp, aber ich bin wieder da…
Samiha hat mich in die Welt der Risse (Klick mich!) entführt,
Demnächst hier mehr dazu, mir egal, wen das berührt
Call of Cataclysm
Ich habe versucht zu widerstehen, doch meine Twittertimeline sowie vereinzelte begeisterte Blogeinträge machten es quasi unmöglich: ich habe meinen WoW-Account wieder reaktiviert. Ja, nur reaktiviert und nicht mit Cataclysm geupgradet (blödes Wort!), aber ich denke, das ist irgendwie auch nur eine Frage der Zeit. Und dabei hab ich eigentlich überhaupt keine Zeit zum zocken. Eigentlich, jaja, wie oft ich das schon gesagt habe. Offensichtlich hab ich aber doch Zeit, sonst würde ich jetzt nicht hier sitzen und diesen Blogeintrag tippen.
Gestern Abend habe ich mich in die Accountverwaltung begeben und Blizzard 12,99€ in den Rachen geworfen um mir die (schöne) neue Welt einmal anzusehen. Ich wollte ja mit Quilara einen kurzen Rundflug über die alte Welt, insbesondere Kalimdor machen, aber dummerweise kann man sich den Skill für “Fliegen in der alten Welt” erst dann kaufen wenn man das Addon besitzt. Schöner Mist, dachte ich mir. Da hat man extra deshalb mal wieder einen Monat Spielzeit gekauft und dann kann man noch nicht mal… aber nun gut, ist eigentlich nur fair, dass man den Flugskill nicht ohne Addon kaufen kann. Also dann halt ohne.
Aber da war ja noch was, so von wegen andere (oder veränderte) Startgebiete und zigtausend neue Quests. Als Twinksuchti natürlich besonders interessant, also erstellte ich mir direkt mal einen frischen Charakter (eine heilige Kuh, muh!) und siehe da: die Tauren haben einen weeesentlich besseren Start ins Spiel als zuvor, auch wenns natürlich auch wieder nur um “Töte X, bring mir Y, verwende Gegenstand Z bei Ort A” geht und es im Dorf der Bluthufe schon wieder althergebrachte Quests zu erledigen gibt (Sturzfederkiele sammeln, wheee… aber wenigstens haben sie ein paar mehr von diesem verdammten Geiern ins Spiel gepackt).
Nun bin ich ja ein bisschen bescheuert und habe offensichtlich zu viel Geld, also echtes, weshalb ich mir, nachdem ich meine Kuh-Paladina etwa 2 Stunden lang gezockt hatte, dachte: Nö, also nochmal von vorne fang ich nen Pala nicht an zu zocken, egal wie anders die Quests und die Gebiete auch sein mögen, und hab dann meinen doofen Blutelfpala in einen Taurenpala verwandelt. Der ist zwar auch erst knapp Level 32, aber wenn man eh nicht viel Zeit hat will man doch vielleicht mal Level 40 zwecks schnellerem Reiten erreichen und auch im “mittleren Levelbereich” gibts ja einige Neuerungen, die man sich anschauen kann, bevor man den Account wieder still legt. Ich nehme nicht an, dass ich länger als einen Monat spielen werde. Und natürlich will ich immer dann spielen, wenn Klausuren anstehen. Sooo typisch.
Nun bin ich mit dem Spiel auch gerade ein wenig überfordert, sodass mich der erstbeste Gegner im leicht veränderten Vorgebirge des Hügellands mal so richtig schön umgeholzt hat. Ich komme mir vor, als hätte ich noch nie WoW gespielt. Die Skillbäume sind komisch (ok nicht komisch, nur anders), die Welt ist anders und wahrscheinlich spielt man sämtliche Klassen jetzt wohl auch anders. Will mir gar nicht vorstellen wie sich mein Priester jetzt spielt, ich Gewohnheitsmensch. Und nein, ich finde das nicht negativ.
Das einzige, was mich nervt, ist das hier:

Es lädt und lädt und lädt… und es tut sich nichts und es lädt auch schön brav weiter während des Spiels nach (was bei Guild Wars super funktioniert, naja, meistens jedenfalls), was dann gestern auch direkt mal dazu führte, dass ich drei Mal von Unterstadt nach Orgrimmar flog. Jahaa, ich weiß, wenn ich das Addon installiert hätte, hätte ich das Problem nicht mehr, aber nix gibts. Und 3 Tage runterladen bis alles dann mal da ist, will ich eigentlich auch nicht. Also muss es halt so gehen, irgendwie.
redardesco
Das heißt übrigens „wieder da“, na auf Latein übersetzt, is halt nicht so langweilig wie ein schnödes „wieder da“. Aber wozu wieder da? Denn weg waren wir ja nie. Irgendwie braucht man ja einen Aufhänger fürs Blog schreiben. Wie man sieht existiert dieses Blog schon seit 2007, hier wurden in Hochzeiten 8 und mehr Artikel von 3 und mehr Autoren pro Monat veröffentlicht. Schaut man sich das etwas maue Jahr 2010 an kann man zu der Frage kommen. Spielt denn hier keiner mehr?!
Die Frage wird bei drücken des “Read More” Buttons beantwortet.
Test Jade Empire
Ich habe mal wieder Lust zu schreiben, und worüber schreibt es sich am leichtesten, na über ein mir wohlbekanntes Metier, über das Computerspielen.
Da ich momentan wieder etwas Zeit habe, komme ich etwas mehr zum Computerspielen.
Momentan vor allem The Witcher, Bioshock 2, Anno 1404 und Drakensang. Ne ganze Menge. Wie man sieht bin ich immer noch recht gut dabei die Rollenspiele der letzen Jahre zu spielen. Eins davon war Jade Empire, ein Highlight aus dem Hause Bioware.
Gespielt hab ich es vor 2-3 Monaten ich will mal schauen was mir noch alles dazu einfällt.
Jade Empire spielt in einem Asiatischen Szenario. Man beginnt als Schüler an einem kleinen Kloster. Schnell wird das Kloster angegriffen, schnell wird deutlich, dass etwas größeres die Welt bedrohendes dahinter steht, und ebenso schnell wird klar das man selbst die/der Auserwählte ist um die Welt zu retten. Klassisches Szenario also. Die Welt von Jade Empire beinhaltet klassische Matrial Arts, Zauber, Anleihen an Asiatische Mythologie und Steampunk. Mich persönlich erinnert das sehr an die Filme von Hanyo Miazaki (Das wandelnde Schloss ua.) und die populäre Kinderserie, Avatar the last airbender. Bioware hat es wirklich geschafft aus diesen für den Westler typisch asiatisch wirkenden Elementen ein schönes Spiel zu machen.
Semesterferien = ZOCKEN!
Wer hätte gedacht, dass ich noch einmal meine Casual-Füße nach Azeroth setzen würde? Aber da bin ich nun wieder und hüpfe nun schon seit Anfang Juli fröhlich vor mich hin twinkend durch die Scherbenwelt, mal als Schurkin, mal als Hexenmeisterin und ab und an auch als kleine Flauschi-Jägerin, je nachdem wie ich gerade lustig bin. Es hat sich also nicht viel an meiner Spielweise geändert, höchstens, dass ich noch weniger dem Sinn und Zweck dieses Spiels folge – nämlich mehr oder minder hübsche Ausrüstung zu sammeln bzw raiden zu gehen. Wozu auch? Die meisten Leute, die ich kenne, spielen nicht mehr und außerdem kann ich sowieso nichts mehr (nicht, dass ich in diesem Spiel jemals irgendwas gekonnt hätte, außer meine Mitspieler zu nerven). Wer mich als Heiler in ne Instanz mitnimmt, kann auch gleich ganz ohne losziehen und Schaden hab ich ja auch nie wirklich gemacht. Außerdem hab ich mal überhaupt keine Lust auf Instanzen. Wenn ich bedenke, auf wie viele Deppen man da trifft…Nö, keine Lust mehr darauf, keine Lust für die zwei Monate, die ich jetzt Zeit für und Lust auf WoW habe, meine Klasse ordentlich spielen zu lernen oder meine vorhandenen 80er (drei an der Zahl) auszurüsten. Ich spiel WoW halt einfach solo.
Ich hab vor Jahren mal in einem WoW-Blog ein Flowchart über Spielertypen gesehen. Der eine zockt beispielsweise nur einen Char auf Maximallevel und will diesen maximal gut ausrüsten, der andere macht dasselbe nur vielleicht mit ein, zwei Nebenchars… usw. Und dann gibt es da noch die, die einen Char hochleveln und dann, wenn sie Level 80 erreicht haben, direkt den nächsten anfangen. Tja, das wäre dann wohl ich. Ich bin auch nicht besser als die Raidmenschen, die rennen immer und immer wieder in dieselben Highend-Instanzen und ich renne immer und immer wieder durch dieselben Questgebiete, nur dass das vielleicht nicht ganz so anspruchsvoll ist, wie raiden.
Und wenn Kataklysm dann demnächst irgendwann erscheint, gibts ja sowieso neue Questgebiete für alle, von daher könnte ich mich ja direkt schon drauf freuen, wenn ich nicht genau wüsste, dass ich sowieso keine Zeit zum Zocken habe werde weil ich mein Studium auf die Reihe kriegen will. Aber Ferien gibts zwischendurch ja immer…
Aber wie dem auch sei, aktuell habe ich mir in den Kopf gesetzt, meine Hexenmeisterin Tenebris als nächstes hochzuleveln, was erstens verdammt schnell geht (bin derzeit Level 66 und hab neulich 2 Level an einem Tag geschafft… wenn ich bedenke, was für eine Crux das früher von 60 auf 70 war, uff) und zweitens recht witzig ist, weil Hexer immer noch eine ziemlich spaßige Klasse ist. Außerdem will ich Madame ja schon seit Jahren auf 80 haben.
Was einem trotz Spielspaß fehlt, sind die lustigen Sinnlosgespräche im Gildenchat oder TS. Klar könnte ich mir eine noobige Casualgilde suchen, die genauso sinnlos in WoW herumrennt wie ich es tue, aber erstens ist mein Realm sowieso die Pest und zweitens bin ich doch lieber solo unterwegs in meiner Ein-Frau-Gilde mit rosa Gildenwappenrock (samt Herzchen drauf). Dafür musste ich auch nur 30 Stunden warten, bis ein netter GM mich zum Gildenchef meiner einst so *hust* “erfolgreichen” Gilde gemacht hat nachdem der Chef seit einem nicht mehr eingeloggt war. Vielleicht lerne ich ja aber auch so nebenbei mal ein paar nette Leute kennen, wer weiß…
Und dann hätte ich auch immer noch gerne eine Nachtelfendruidin. Also, eine die nicht bei Level 30 stecken bleibt, sondern so richtig auf Level 80 mit Epischer Flugform und allem drum und dran. Aber das schaff ich wohl nie *seufz*…
Ave Nadine, Morituri vivunt diutius…
Oder zu deutsch. Totgesagte leben länger.
Jaja der Matze weilt wieder halbwegs unter den lebenden. In der zwischenzeit war ich beim Bund ( bin nur bis zum Hauptgefreiten aufgestiegen , krankheitsbedingt ) , und spiele zwischendurch noch ab und an WoW bzw. World of Tanks.
Ja das Rauchen habe ich mir immer noch nicht abgewöht *g*
Sodele aber nun gehei ch mal in die Spielmaterie.
WoW
Bin wieder mit einer Schurkin unterwegs
Sie heisst Yasmir und auf dem Realm Ambossar zuhause. Viel habe ich zwar noch nicht mit ihr erreicht aber irgendwann liegt der LK im Hero noch
Bisher habe ich nur 11/12 Hero geschafft. Schade eigentlich.
Ihr großer Bruder ist ein Paladin. Der Name dieses heldenhaften Streiters des Lichts lautet Morgarian und er ist ebenfalls auf Ambossar anzutreffen. Zwischenzeitlich war ich auf dem Realm Das Syndikat , allerdings ist auf RP Realmen das RP….tot ? Ich meine ich habei n den 2 Monaten 1 RP Event miterlebt.
Nunja ich spiele beide gerne . Vorallem weil man über dual specc ziemlich flexibel ist. Wenn ich an TBC denke wo ich mit meinem Schurken pro woche 3-5 Mal umgeskillt habe weil ich pvp machen wollte… aber lassen wir das , das ist Geschichte
Ich werde mir wegen dem RP aspekt im Herbst auf jedenfall mal die Free 2 play Version von HDRO angucken.
Nunmal zu World of Tanks
Nein es ist keine Parodie auf Wow . Dies ist eine Panzersimulation im 2ten Weltkrieg. Sicherlich es gibt viele WW2 Spiele, allerdings ist keins so in die Materie gegangen. Die Panzer wurden 1zu 1 übernommen. Allerdings darf ich nicht viel darüber schreiben da es eine Closed Beta ist und ich NDA unterschrieben habe
Ich kann euch nur empehlen , versucht nen Betakey zu bekommen
so long ….. Princ
ps : werde in nächster Zeit wieder öfters schreiben *g*
Test Titan Quest
Ich hab mal einen ruhigen Tag gefunden und etwas Lust was zu schreiben.
Gespielt hab ich in den letzten Wochen mehr oder weniger viel. Ich war vor allem viel draußen und hab mich dem Sport gewidmet. Ja so was mach ich.
Um wieder rein zu kommen hier der längst überfällige Test eines der besten Action RPG`s der letzten Jahre.
Die Bezeichnung Action Rollenspiel sagt eigentlich schon vieles über den Titel aus.
Es geht darum in der Vogelperspektive Gegner Tot zu klicken, bzw. immer bessere Waffen und Rüstungen zu erbeuten und den Charakter aus zu bauen. Ein erfolgreiches Konzept seit dem großen Diablo. Titan Quest steht voll und ganz in dieser Tradition und macht doch Details anders. Anfangs kann man den Charakter nur nach dem Geschlecht wählen. Innerhalb der ersten Minute entscheidet man sich dann für eine Haupt und Nebenklasse. Ich hab das Spiel beispielsweise als Vollfeuermagier durchgebombt.
Titan Quest spielt in der Antike, während der Reise erkundet man 3 Riesige Areale, Griechenland, Ägypten, und China bzw. Babylon. Im Gegensatz zu Diablo gibt es keine Zufallsdungeons, was sich positiv auf das Leveldesign auswirkt. Man spürt die Handarbeit und Detailversessenheit wirklich an jeder Stelle, Gänge die im Nichts verlaufen gibt’s also nicht. Die Monstervielfalt lässt nicht zu wünschen übrig, hier werden wirklich alle mythologischen Fantasygestalten aufgefahren. Einziger Kritikpunkt an dieser Stelle ist das ein bestimmter Monstertyp etwas zu oft auftaucht, an der Vielfalt mangelt es aber wie erwähnt nicht. Die Story ist dabei genauso rudimentär wie vernachlässigbar. Welt wird von Monstern bedroht, du bist es der alle tötet. Die Kampfanimationen sind hübsch und abwechslungsreich. Ok ich hab 3 Zauber standartmäßig verwendet. Aber es macht einfach Laune in einem Pulk zu stehen und dann einen Vulkan erspriesen zu lassen und gleichzeitig Feuerbälle zu verschießen.
Den Charakter kann man in mehreren Stufen ausbauen um so an bestimmte Talente zu kommen, weiterhin kann auch die Nebenklasse ausgebaut werden. Neue Waffen und Rüstungen können erworben werden, diese können mit Steinen aufgewertet werden. Setteile gibt’s auch.
Soweit so nett, Warum sollte man aber nun unbedingt Titan Quest spielen?
Wenn man nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt gibt es nichts Besseres als einfach die Birne aus zu machen und beim Monster hauen etwas zu entspannen. Hörspiele können auch bestens dabei gehört werden.
Titan Quest hat eine immer noch hübsche Grafik, tolle Animationen und schön gezeichnete Szenarios.
Da sich das Spiel damals so mies verkaufte das der Entwickler dicht machen musste gilt absolute Kaufempfehlung.
9/10 oder 90% Spielspass
Ein Lebenszeichen
So mal wieder ein Eintrag hier. Der Grund warum tote Hose war ist das ich mittlerweile der einzig verbleibende Schreiberling bin, und das ich die letzen Monate mit schreiben meiner Diplomarbeit beschäftigt war. Für diese hab ich einen längeren Text geschrieben als jeden Text zuvor in meinem Leben, deshalb war ich was diese Tätigkeit angeht ziemlich ausgelastet. Zufällig ging meine Diplomarbeit auch über Computerspiele. Ein schönes Thema wie man ja an diesem Blog sieht. Zu gegebenen Zeitpunkt werd ich mal auf die gewonnen Erkenntnisse eingehen, aber momentan hängt mir das Thema doch etwas zu Hals raus. Also zumindest was wissenschaftliche Abhandlungen über das Thema angeht. Das spielen das hängt mir ganz und gar nicht zum Hals raus, aber jetzt kann ich mich ja wieder auf die wesentlichen Merkmale des Spielens konzentrieren ohne es beständig hinterfragen zu müssen. Der Mensch ist ein spielendes Wesen, das tun wir weil wir in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit haben wollen Dinge zu erproben. Wir tun es noch aus anderen Gründen zur Entspannung zur Vertreibung von Langeweile etc. Jedenfalls, das weis jeder der das hier lesen könnte spielen ist toll. Neben dem Spielen haben offensichtlich viele das Bedürfnis darüber zu schreiben, und schreiben also darstellen und reflektieren ist ja auch per se eine tolle Eigenschaft. Im Gegensatz zum passiven Konsument wird man aktiv und nimmt am Prozess der Gestaltung teil, dadurch trägt man seinen Teil zu dem Mikrokosmos der um die bestimmte Sache entsteht bei. Das klingt jetzt abgedroschen aber im Grunde erklärt sich damit die ganze Fankultur. Star Wars ist vor allem auch deshalb so populär weil das Universum vielfältig von den Fans weiter entwickelt wurde. Das gleiche geschieht mit Fanfictions rund um World of Warcraft, aber auch mit Berichten generell. Und eben um in einer reflektierten Art und Weise Teil dieser Partizipationskultur zu sein, soll auch dieses Spieleblog weiterhin seinen Teil dazu beitragen.
So nun aber wieder zum wesentlichen dem eigentlichen Geschäft. Manchmal wird ich wie gehabt hier Tests und Berichte von Spielen präsentieren die ich durchgespielt habe, und dann werd ich weiterhin einfach berichten was ich so spiele.
Test „The Saboteur“
Es geht weiter im Trott des Gameblogs bzw. in meinem Trott.
Vielen Dank für den freundlichen Besuch meiner (teils ehemaligen) Mitautoren).
Ich hab den Spielewochenreport etwas ausgesetzt. Erstens kann ich mir vorstellen, dass er auf die etwaigen Lesen sowieso nicht so spannend wirkt. Mir persönlich macht er viel Spaß, weil ich dann sehen lesen kann was ich so schreibe und um das gespielte zu reflektieren, außerdem macht schreiben total Spaß und er pflegt das Blog.
Mittlerweile beträgt die Auszeit fast 2 Monate, dies mag einer gewissen Trägheit geschuldet sein, nun sollen aber zum Zwecke der Blogpflege hier wieder regelmäßig Berichte erscheinen.
So zum Beispiel über Mount and Blade, das Brettspiel Dominion, und diverse mehr.
So jetzt aber zum The Saboteur Test. Das Spiel hab ich über die Feiertage mal so nebenbei durchgespielt. Die gut 15 Stunden die es dauert kann man getrost der Fast Food Methode im Schnelldurchlauf genießen. Die Story und das Setting sind aber wirklich auch sehr fesselnd doch dazu gleich mehr.
Projekt Anjuna
Die letzte Klausur ist geschrieben, das Semester zu Ende und vor mir liegen etwa 1.5 Monate Freizeit. Sehr viel Freizeit. Was also liegt näher, als nach gefühlten Äonen seinen WoW-Account wieder zu reaktivieren und eine Runde zu spielen? Das dachte ich mir jedenfalls vor exakt zwei Wochen und setzte den Gedanken sogleich in die Tat um, denn während der letzten zwei, drei Wochen (und natürlich sowieso Mitten im Klausurenstress) juckte es mich trotz allem extrem in den Fingern, meine schwer vernachlässigten Charaktere wieder einmal zu sehen – aber vor allem wollte ich nach sehr, sehr vielen erfolglosen Versuche nun doch noch die Klasse spielen, die ich niemals über Level 14 hinaus geschafft hatte: nämlich den Schamanen, der laut Naphi angeblich die beste und tollste Klasse im ganzen Spiel ist.
Die tollste und beste Klasse? Im Lowlevel-Bereich sicherlich nicht. Ich erinnerte mich schmerzhaft an meinen letzten Versuch, einen Schamanen zu leveln, der entweder andauernd ohne Mana oder, da kein Mana mehr, ohne Leben dastand und mehr Zeit mit essen und trinken verbrachte als mit questen. Schreckliche Klasse. Doch ich war bereit, dem Schamanen eine letzte Chance zu geben und erstellte mir eine süße, kleine Trollschamanin Namens Anjuna – deshalb auch der merkwürdige Titel. Projekt Anjuna war also geboren.